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Wer dabei war, hat es erlebt, wer nicht dabei war, dumm gelaufen, unsere Herbstfahrt nach Maria Taferl war ein Traum. Bei schönstem Herbstwetter traf man sich im Gasthaus Murauer bei Simbach, trotz Kirchweih und vollem Haus sehr schneller Service und leckere Speisen. Dann ging es über Braunau hinein in die herbstliche Farbenpracht bis zur Donau. Vor Linz erwischte uns ein Megastau ohne erkennbare Ursache, sie kostete aber fast eine Stunde. Damit hatten wir am Sonntag nicht gerechnet, die Gruppe wurde gesprengt und ein Teil davon fand sich in Grein zum späten Kaffee wieder. Leider war das Biedermeier-Café schon zu, so dass man auf die Promenade ausweichen musste. Dann noch ein kurzes Stück an der Donau entlang und hinauf nach Maria Taferl. Schönes Hotel, großes Zimmer mit einem tollen Blick über die Donau und ein feines Abendessen.

 

Am nächsten Tag ein hauch von Nebel, aber im Yspertal war schon Sonne – traumhaft. Erster Halt galt dem Heimatmuseum Yspertal mit einer guten Führung, zuerst ein Filmchen im original Landkino der 60er, dann durch 3 Stockwerke Sammlung geführt, wusste gar nicht das man aus Brennnessel Stoff herstellen konnte, nicht gerade flauschig aber immerhin. Ganz oben die Schulräume – und schon ging es weiter – das Waldviertel machte seinem Namen alle Ehre, der Indian Summer kann nicht schöner sein. Pünktlich erreichten wir Schloss Rosenau, auf der Terrasse war für uns festlich gedeckt und man schlemmte im schönen Ambiente vor sich hin. Die Weiterfahrt führte über Zwettl zum Dobrastausee. In ihm spiegelten sich die herbstlichen Bäume und die berühmte Burgruine – fast schien kitschig. Ziel war das Renaissanceschloss Greillenstein, immer noch im Privatbesitz der Kuefstein. Allerdings hatte die Gräfin unsere Führung falsch eingetragen, was zu einer Verzögerung führte, aber letztendlich gelang. Ein tolles Teil, weil für die Restaurierung immer das Geld fehlte und es deshalb fast im Originalzustand befand. Unsere Führerin stammte aussehensmäßig direkt von den Schlossgeistern ab, aber sie erzählte mit viel Humor und Fachwissen die Geschichte des Hauses. Leider war jetzt der Zeitplan in die Knie gegangen und wir fuhren auf schnellstem Weg an der Donau entlang zum Hotel – feines Abendessen und abhängen wie gehabt,

 

Am Dienstag dann schon etwas mehr Nebel, über die Donaubrücke ans andere Ufer. Erstes Ziel die Kartause Aggsbach – sehenswert und interessant – der Nebel verzog sich. In der schönen Landschaft war es sogar egal, dass wir uns total verfranzt haben. Über die Mauterer Brücke ging es nach Dürnstein mit einem leichten Parkplatzproblem. Man traf sich aber im Romantikhotel auf der Terrasse direkt an der Donau zum Mittagtisch und konnte sogar der Chefin beim Rudertraining zusehen. Dann weiter, eine Gruppe nach Navi ins Hotel, wir packten noch die Restetappe von gestern drauf mit Jauerling und der Kirche Maria Laach zur Madonna mit den 6 Fingern. Dann weiter ins Hotel, sogar unser Wunsch für den luftigsten Kaiserschmarrn der Welt wurde erfüllt.

Am nächsten Morgen wieder Nebel, die helmut & christa verlängern den Trio nach Wien, wir fahren an der Donau lang zurück. Bald lichtet sich der Nebel, Linz diesmal komplett Stressfrei und weiter zum Mittagessen, dem Jagawirt in St. Agatha. Tolles Restaurant mit sehr viel Wild. Danach ging es weiter nach Braunau und in Deutschland auf die B 12 mit Autobahn-Teilstücken.

 

Fazit: bei solchem Wetter wird jede Fahrt zum Genus – dazu noch die herrlichen herbstfarben und die sehr gute österreichische Küche. Ich denke, Schloss Rosenau sehen wie bald wieder.....

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Boliden bolzen durch die Bolomiten. Christa und Helmut haben dieses Gipfeltreffen organisiert und eine wundervolle Fahrt gezaubert, leider war der Akku vom Zauberstab beim Wetter schon leer. Im Vorfeld wurde der Start von Sonntag auf Montag verlegt, da einige Teilnehmer bei den Oldtimertagen Fürstenfeld tätig sein sollten. Allerdings hatte die Motorworld Michael den Concours einfach weggenommen und damit hatte auch ich als armer arbeitsloser Juror wieder am Sonntag frei. Trotzdem habe ich am Samstag die Messe besucht und war vom Ergebnis nach der Motorworld Übernahme sehr überrascht. Ich dachte immer, man könnte die Messe nicht schlechter organisieren – falsch gedacht, die jetzige Ausgabe war am Samstag einfach ausgedrückt eine Zumutung. Da ist selbst Augsburg jetzt um Kategorien interessanter................... – aber zurück zum Gipfeltreffen. Es sollte in die Dolomiten gehen, Treffpunkt am Montag der berühmte Stafflerwirt bei Sterzing um 12 Uhr. Was für Autobahn-Verweigerer bedeutet hätte dass um 5.30 Uhr der Wecker klingelt –nogo!! Also am freien Sonntag gegen 13 Uhr zusammen mit Ute und Jürgen im Pagode Boliden auf schöner Strecke zur Göbl-Alm, wo Harald und Karin im Mercedes Boliden sowie riesige Windbeutel auf uns warteten. Dann weiter bis Fulpmes im Stubaital zum Tagesziel Tirolerhof. Hier herrscht Gemütlichkeit und Schnitz-Zwang, jede noch so kleine Holzfläche war beschnitzt – das Ambiente verdient einen einzigen Begriff – Überschnitzt. Traf auch auf das Wiener Schnitzel zu. Ach ja, das Wetter – die Prognosen waren feucht bis glitschig. So blieb unser MGC in der Garage und der Jaguar XK Bolide wurde gesattelt – auch Fritz gesellte sich im Porsche Boliden noch dazu. Am nächsten Tag dann schön ausgeschlafen und eine kleine Fahrt bis zum Stafflerwirt, dazwischen sogar einige Sonnenstrahler. Mittagessen einfach lecker, man sollte sich dieses Lokal immer gönnen, wenn man in der Nähe ist. Mathias kam vom Gardasee im R107 Boliden, die Organisatoren im BMW M635CSI Boliden und Gerhard und Wildrut im Porsche Boliden. Michael und Hund Kreta im Jaguar XK8 Boliden und zuletzt Gerhard W. im Figaro – wie wir später erfahren mussten, der Einzige Nichtbolide dieser Fahrt – aber davon später. Stark bewölkt aber trocken ging es zuerst kurvenreich zu einer schönen mittelalterlichen Burg mit einer tollen Führung und später wieder kurvenreich zum Hotel, dem Herolerhof in Lüsen. Schönes modern eingerichtetes Hotel mitten in den Bergen. Und hier flippte Gerhard W. in seiner einzigartigen Weise komplett aus – wie kann so dämlich sein, eine Fahrt die sich Gipfeltreffen nennt, mitten in die Dolomiten zu verlegen und auch noch Pässe einzuplanen. Wie kann man dermaßen kurvige und steile Strassen aussuchen, wenn ein Teilnehmer im Figaro mitfährt und überhaupt ist (Zitat) ‚der FkA vom Oldtimerclub zum Bolidenclub mutiert’ und deshalb tritt er nach seiner gebuchten Herbstfahrt ultimativ aus – deshalb Boliden bolzen durch die Bolomiten. Er legte noch einige persönliche Beleidigungen drauf und verschwand am nächsten Morgen grußlos. Per eMail teilte er nur noch mit, an der gebuchten Herbstfahrt doch nicht teilzunehmen und sofort aus dem FkA auszutreten. Dem Menschen Wille sei sein Himmelreich – es gibt schon sonderbare Vorstellungen von Benehmen und Freundschaft – und so sei es.........oder wie es ein FkA’ler treffend formulierte: nicht schlimm, ein Meckerer weniger.........

 

Am nächsten Morgen Nieselregen und Nebelfetzen – die Tour sollte über mehrere tolle Pässe gehen und ausgesprochen fahraktiv sein. War auch trotz Regen sehr schön, bis etwa 200 Meter vor der ersten Passhöhe der Regen zu Schnee wurde. Die Boliden mussten teilweise geschoben werden, eine Weiterfahrt mit noch höheren Pässen wäre unverantwortlich. Also langsam wieder runter, nach ein paar hundert Meter war der Spuk vorbei und es regnete nur noch leicht. In einer etwas stärkeren Kurve küsste dann die Pagode leicht die Felswand. Kein Fahrfehler, kein Schneefall und auch keine unangepasste Geschwindigkeit. Nur 10 Jahre alte Reifen, die schlagartig die Bodenhaftung an der Hinterachse verloren haben. Man kann es nicht oft genug wiederholen, nach 6 bis 7 Jahren sind Reifen überaltert, trotz guter Profiltiefe und wenig Laufleistung. Man merkt es nicht bei Schönwetter-Fahrten, sondern leider nur im Regen oder bei Vollbremsungen. Und dann kann es sehr schnell zur Kaltverformung kommen. Dieses Schicksal ereilte die Pagode, aber zum Glück war den Insassen außer einem Mordsschreck nichts passiert. Die verbogene Stosstange wurde abmontiert, der Kotflügel mit gemeinsamer Hilfe wieder zurecht gebogen und die kaputten Birnen ersetzt – so konnte man wenigstens weiterfahren. Nachdem die ganze Tagestour jetzt verloren war, fuhren einige nach Brixen zum bummeln, die anderen ins Hotel.

 

Am nächsten Morgen Freude, denn es war trocken. Erstes Ziel der Jauffenpass – ein fahrerischer Hochgenuss. Hundemäßig war Bailey Sieger, denn Kreta wurde kurz vor dem Ziel Seekrank. Kurzer Kaffeestop, dann wieder runter und rauf auf das Pensejoch. Oben lag wieder Schnee, zum Glück nicht auf den Strassen, dann eine traumhafte Talfahrt mit einem leckeren Mittagessen – sogar ein bisschen Sonne schien. Im Hotel gab es heute keine Küche, aber keine 5 Kilometer weiter eine nette Hütte mit Gaudi und Gröstl. Am Donnerstag dann die Heimfahrt mit einem Stopp bei der Franzensfeste. Jeder ist schon zigmal daran vorbei gefahren – jetzt wurde gehalten. Und hat sich nicht gelohnt, erschreckend groß und leer und erschreckend uninteressant. Aber wir haben es wenigstens versucht. Mittagessen dann beim Gruberwirt, man hätte sogar draußen in der Sonne sitzen können. War aber auch so ganz nett.

 

Fazit: das Gipfeltreffen war immer schon die fahraktivste Fahrt im FkA und soll es auch bleiben. Dank an Christa und Helmut für eine schöne Fahrt, ein tolles Hotel und ein perfektes Programm. Und versprochen, die ausgefallene Pässetour werden wir mal bei schönem Wetter nachholen, wenn möglich sogar mit Boliden – aber wir haben keine Vorurteile, es dürfen auch Figaros mitfahren.

 

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Freundeskreis klassischer Automobile
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