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 Sommer - Urlaubs -Fahrt NL 2017

 

Mitten in der Saison gibt es immer weniger zu berichten, beginnen wir deshalb mit der Vergangenheit, nämlich der SUF-Tour NL. Wir haben es uns einfach gemacht und haben die Anfahrt zum Starthotel in zwei Etappen gemacht und bei meiner Schwester übernachtet. Dadurch konnten wir mit dem MGC eine schöne Fahrt auf der Landstrasse bei schönstem Wetter. Nur in der oberrheinischen Tiefebene bei Worms war es zu schön, nämlich brütend heiß – nach einer Abkühlung in einem klimatisierten amerikanischen Spezialitätenlokal ging es die letzten 100 Km doch noch auf die Autobahn. Am Sonntag dann eine herrliche Fahrt durch die Eifel, am Nürburgring entlang bis zum Starthotel, dem Seehof. Riesiger Parkplatz, jürgen war schon da mit seiner Pagode, von Stuttgart war es gar nicht so weit. Auch helmut war schon da mit Porsche 911. Den brauchten wir auch, den Barry lag keine 3 Km vor dem Hotel bei einer Tankstelle fest, der Anlasser muckte. Also hin und den 928er kurz angeschoben. Als letzter kam dann fritz im Jaguar XK an, danach versammelte sich die komplette Truppe auf der Terrasse und später am nett gedeckten Tisch. Am Montag dann zuerst durch ein Naturpark, dann hinein nach Belgien. Kerzengerade Strassen und leicht morbide bis mausetote Orte. Aber Benzin recht günstig, fast Alle haben getankt. Erstes Ziel war die Abtei Postel mit netter Wirtschaft und einem echt leckeren Bier. Aber auch die Abtei sehenswert. Weiter nach Baarle-Hartog hinein in die Niederlande. Erster Eindruck sehr positiv, sauber und mit tollen Strassen. Wären da nicht die Drempels, kleine Betonhügel auf den Strassen als Ersatz für fehlende Berge. Noch nerviger die Obstakels, kleine Blumenbeete die aus einer breiten Strasse eine Schikane machen. Anscheinend gibt es einen Wettstreit, wer die meisten Obstakels hintereinander hat, unser Favorit war Somersdijk mit 11 Stück auf 2 Km. Die Fahrt ging dann zum Kasteel Bovigne mit leicht vertrockneten Gärten und zur ersten Stadtbesichtigung nach Breda. Dann weiter nach Willemstad zum Hotel Trusten für 4 Nächte. Ein Glücksgriff, die Zimmer groß und individuell eingerichtet, die Besitzer super freundlich und für die Autos gab es reservierte Plätze. Der Ort putzig, mit Windmühle und kleinem Hafen. Dort gab es dann auch das erste holländische Abendmahl, direkt an der Mole umgeben von drei Seiten Wasser. Man fühlte sich wie auf einem Schiff. Das Menue ein Gedicht, die Preise angemessen und die Stimmung toll – was will man mehr.....

 

Dienstag nach einem feinen holländischen Frühstück auf ans Meer. Man hätte es auch sehen können, den kein Berg oder Hügel verdeckte die Sicht. Allerdings waren wir unterhalb des Meeresspiegels wie die Hälfte der Niederlande. Erster Halt an einem Trammuseum – gesloten. Dabei hatte ich extra bei dem Kaaskop angerufen und nachgefragt. Immerhin war gegenüber ein nettes Café direkt am Meer - auch gesloten aber auf der Terrasse gab es den ersten Baileys der Fahrt. Dann ging es über die Deiche des Deltaprojekts zum Mittagessen in der Pannekoeken-Molen. Mehr Holland geht gar nicht, schön in der Sonne sitzend alle Arten von Pfannkuchen vernichten. Danach wollten wir das Museum des Deltaprojekts besuchen, aber das gibt es nur in Verbindung mit einem Freizeitpark für schlappe € 26 pro Nase – abgelehnt. Statt dessen ein Kaffee in einer Muschelzucht und weiter nach Zierikzee. Am Hafen eine Werft für historische Schiffe mit kleinem Museum, dann hinein in den netten Ort. Noch waren die Geschäfte offen, die Öffnungszeiten 11.30 Uhr bis 16.30 Uhr. Wer kann der kann. Die vielen Cafés aber waren länger offen – dann zurück nach Willemstad, das Abendmahl im Mauritz wieder ein Genus, die Seezunge ein Gedicht. Nur eines der Bierchen muss schlecht gewesen sein.......

 

Mittwoch leider stark bewölkt – erster Halt der Oldiehändler ER-Classics mit fast 250 Klassikern. Die meisten davon MG A, er holt sie aus den USA und verkauft sie restauriert auch wieder dorthin. Schöne Autos, wir bekamen einen Kaffee und es begann zu regnen. Also Dach drauf und weiter zum Weltkulturerbe Kinderdijk. 19 Mühlen aus dem 18. Jhdt sieht man nicht oft. Leider nieselte es immer mal wieder, deshalb weiter nach Dordrecht. Dort hatten wir ein italienisches Holzboot gemietet um Dordrecht und den Nationalpark Biesbosch zu durchpflügen. Nahm der Kapitän wörtlich, denn bei der Einfahrt nach in die erste Gracht setzte das Boot auf. Könnte an der Ebbe liegen, aber davon hatte unser Seemann anscheinend keine Ahnung. Auch unsere Bestellung von Häppchen und Schlückchen verlief sich in der Leere der Hirnschale. Also direkt in den Naturpark, berühmt für seinen Vogelreichtum. Was tun Vögel bei Regen – bleiben im Nest und so sahen wir eine Stunde nur feuchte grüne Ufer - prickelnd. Für Dordrecht war es dann wieder zu spät – wir waren wütend aber es half nichts. Also per Auto nach Dordrecht und die wunderschönen Grachtenhäuser gesucht. Leider nicht gefunden – fast jedes Haus stand zum Verkauf und der Rest war gesloten – also schnell wieder ins hübsche Willemstad, dort schien die Sonne wieder und es gab im Rosmolen ein gutes Abendessen, der Absacker dann wieder draußen nahe am Hafens.

 

Jetzt ging es nach Zeeland, schön am Meer entlang. Sah man allerdings nicht, denn der Deich ist 7 Meter hoch. Irgendwann stand auf dem Deich ein Eisenbahnwaggon, es war ein Café und wir sahen endlich das Meer. Dann weiter nach Middelburg, eine sehr schöne Stadt mit Markttag. Schöne Altstadt und sogar eine Kirche ohne Eintritt. Wir machten trotz unserer Erfahrungen doch noch eine Bootsfahrt – war wirklich sehr gut, bei einigen Brücken mussten wir uns allerdings sehr bücken um nicht geköpft zu werden. Mittagessen in einem der vielen Restaurants am Markt. Dann am Meer weiter entlang, die Dünen wurden immer höher. Eine wurde erklommen und man stieg zum riesigen Sandstrand hinab. Dann besuchten wir Domburg, Hollands ältestes Seebad. Beim Kaffe gab es allerdings wieder mal einen Regenguss, deshalb wurde der Stadtbummel aufgegeben. So ging es direkt nach Yerseke, dem Zentrum der Austern- und Muschelzucht. Das Restaurant Nolets Vista sollte man sich merken, ein Traum von frischem Seegetier.

 

Abschied von Willemstad, es ging zuerst zur königlichen Fayencemanufaktur in Delft. Schönes Gebäude aus dem Art-Deco, sehr schönes Museum aber inflationär teure Artikel. Da kosten antike Stücke einen Bruchteil. Dann an den Grachten entlang hinein nach Delft. Leider nahm der Parkautomat nur niederländische Karten, so dass wir in ein Parkhaus fahren mussten. Schöne Altstadt, nette Cafés aber leider Regenschauer. Also weiter zur Louwman Collectie, jetzt wieder bei schönster Sonne. Auch beim dritten Mal ein Hochgenuss – sollte man unbedingt gesehen haben. Weiter ging es zu unserer nächsten Bleibe, dem Paard en Os in Deil. Es gab nur 4 Zimmer, und so waren wir ausquartiert. Aber das Abendessen stilvoll im Salon und von höchster Güte.

 

Am Samstag dann zuerst zum Kasteel Ammersoyen, einem originalen Wasserschloss mit authentischer Einrichtung, dann weiter nach s’Hertogenbosch, leider wieder mit leichtem Nieselregen. Sehr schöner Ort, auch hier Markttag und letztlich nett am Markt gesessen. Dann gings zum nächsten Oldtimerhändler Classic Park in Boxtel. Sehr interessante Angebote, davon eventuell mal später mehr. Danach eine große Schleife zu einem weiteren Wasserschloss und wieder zu einem sehr feinen Abendessen.

Sonntag dann in den Süden. Erstes Ziel war das Kasteel Heeswijk, eine wahre Perle. Komplett erhalten und mit prächtiger Ausstattung. Das Kasteel Baexem mal wieder gesloten, aber der Ort Thorn war geöffnet. Nett und gepflegt. Dann zum letzten Hotel in den Niederlanden, dem Kasteel Daelenbroeck. Wieder ein Glücksgriff, tolle Zimmer, eine schöne Terrasse und eine hervorragende Küche – ein wirklich angemessener Abschied aus den Niederlanden.

 

Am Montag dann über die Grenze nach Deutschland – schlagartig fehlten die Blumen. Aber es gab endlich wieder Hügel. Es ging wieder durch die Eifel bis zu meiner Schwester nach Wierschem. Das nächste Haus rechts ist die Burg Eltz. Sie verwöhnte uns mit einem Büffet und vielen Leckereien. Wir hatten aber noch einige Km zu fahren, erst an der Mosel entlang, dann spektakulär am Rhein entlang und weiter nach Flonsheim zum Hotel Dohlmühle. Richtig nett, direkt vor dem Haus waren Parkplätze reserviert, die Wirtsleute waren herzlich und der Koch hochbegabt, sogar die eigenen Weine waren tadellos....

 

Letzter Tag, Abschied von Allen, die Heimfahrt war individuell. Wir wollten aber keine Autobahn, deshalb 380 Km Landstrasse. Nach 10 Minuten ein Hilferuf, gerade das neueste Auto sprang nicht an, der Jaguar von fritz. Wir hatten unser Batterieteufelchen dabei und gaben Starthilfe. Dann ging es mit helmut und fritz weiter, zuerst in den schönen Odenwald und dann nach Hause.

 

Fazit

3041 Km, die aber nie anstrengend waren. Der Süden der Niederlande ist flach, aber durchaus eine Reise wert. Wir hatten durch die Bank tolle Hotels und eine absolut perfekte Verpflegung. Gut, es hat immer mal wieder geregnet, dafür war es auch nicht brütend heiß. Und es hat schon was, an einem Kanal entlang zu fahren und etwa 6 Meter unterhalb der Böschung die Dächer der Häuser zu sehen – trotzdem zeer mooi.

 

              

 

 

 

2018 wird es wieder einige Änderungen geben – damit wieder frischer Wind in unsere Fahrten kommt. Es wird nur noch 4 frühzeitig angekündigte Fahrten geben, die WIM-Tour im April, die SUF-Tour im Juni, das Gipfeltreffen im September und die Herbstfahrt im Oktober. Bei diesen Fahrten hat man auch die Möglichkeit nur an bestimmten Tagen oder Etappen teilzunehmen. Die Termine werden fließend gemacht, d.h. wenn sich keine berufstätigen Lemminge melden, starten wir nicht am Wochenende.

 

Natürlich wird es weitere Fahrten geben, diese werden aber spontan angekündigt und durchgeführt. Dazu gehört die Schnauferlfahrt und die Figaro Ausfahrt. Auch hier kann man die Dauer der Fahrt selbst bestimmen. Fahrten zu den überbuchten Brückentagen werden wir nicht mehr organisieren.

 

Die SUF-TOUR 2018 geht in das United Kingdom – allerdings nicht nach Schottland. Es wird nach Wales, der Isle of Man und den Cotswolds gehen, das genaue Programm kommt bis zum Oktober. Momentan ist es für uns als Organisatoren einfach zu umständlich, auf Achse bis nach Schottland und zurück zu fahren. Vermutlich fahren wir im Juni 2018 dorthin.

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Freundeskreis klassischer Automobile
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