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 Der FkA

von Karl Napf

 

Vor jetzt 25 Jahren

Uli hat einen MG gefahren

lud ein Oldieclub aus Kufstein

zu einer tollen Rallye ein

Aber nur für Leute aus Vereinen

und wir waren noch in Keinem

 

Prompt suchten wir einen Verein

um dort Mitglied zu sein

Der ASC nahm’s wörtlich genau

mit Glied gibt’s selten eine Frau

und deshalb wurden Damen abgelehnt

weil’s auch in dämlichen Statuten steht

 

Zum Glück gab’s den DAVC vor Ort

und den besuchten wir sofort

Jedoch verstanden wir kein Wort

denn es ging dort nur ums Schrauben

und man konnte es nicht glauben

dass Uli von Technik nichts verstand

Auch unser Humor wurde verkannt

kurz beide Seiten verstanden sich kaum

wir verließen mitgliedslos den Raum

 

Um weitere Blamagen aus dem Weg zu gehn

ließen wir einen eigenen Verein entstehn

Autoclub der abgewiesenen Clubinteressenten genannt

abgekürzt AdAC, wir haben aber schnell erkannt

dass vielleicht damit ein Problem entstand

und deshalb wurde der Club FKK genannt

der Freundeskreis klassischer Karossen

Verwechslungen waren ausgeschlossen

 

Prompt trat darauf mein Bruder Willem ein

Er wollte schon immer in ‚nem FKK-Club sein

 

Das nächste Mitglied aber wollte

das man den Club umnennen sollte

weil sonst die Frau niemals mitkäme

Obwohl ich mich nicht dafür schäme

hätten wir die Bitte in den Wind geschrieben

wäre uns Viel erspart geblieben

So trat Jürgen B. als Vierter ein

und sollte 10 Jahre der Obernörgler sein

 

Also wurde FKK in FKA umgenannt

was für Freundeskreis klassischer Automobile stand

1989, das erste Jahr war um

und 4 FkA-ler fuhren rum

 

Wir fuhren als FkA Verein

zur Rallye dann nach Kufstein

und dort saß ganz traurig allein

eine Gestalt am Tisch im Sonnenschein

Dietwart V. sollte das nächste Mitglied sein

auch sein Schwager war vor Ort

auch er fuhr als FkA-ler fort

bei der Rallye sahnte der FkA mächtig ab

wir gewannen alles, und dass nicht zu knapp.

90, das zweite Jahr war um

und 6 FkA-ler fuhren rum

 

Wir waren jetzt zwar als Club registriert

wurden von der Szene aber komplett ignoriert

Aber weil der Club ja jetzt bestand

lag es förmlich auf der Hand

eine Rallye selbst zu machen

wir organisierten ein paar Sachen

und die erste Kneissl war erschaffen

Auf dieser fuhren 30 Oldies mit

zwei davon mit Clubbeitritt

 

Ein junger Kerl namens J....mann

der furchtbar schnell fahren kann

aber auch viele Dinge vermisst

weil er der King of Chaos ist

 

Gustav R. hieß der Zweite

suchte bald schon das Weite

weil er Kernkraftwerke heilte

so sehr er sich auch eilte

so traf ihn mancher Betastrahl

gesundheitsmässig miese Wahl

er strahlte oft über beide Ohren

wir haben ihn bald drauf verloren

 

Dafür kam ein gewisser Bedel

Klein von Wuchs mit Riesenschädel

die Burgers mochten ihn nicht leiden

sein Austritt ließ sich nicht vermeiden

91 das dritte Jahr war um

und 8 FkA-ler fuhren rum

 

Die zweite Kneissl gab’s in Maisach

und die war wirklich nicht ganz einfach

Das Roadbook war zwar ein Gedicht

doch Viele kapierten einfach nicht

was Karl Napf in Rätsel meinte

Obwohl die Sonne herrlich scheinte

war die Stimmung nebulös

Manche waren richtig bös

nur Gerhard W. der lachte

was ihn zum FkA-ler machte

vielleicht lag’s auch am dicken Rolls ?

Egal, was soll’s

Die erste FkA-Fahrt gab’s in diesem Jahr

nach Rothenburg, sie war wunderbar

92 das vierte Jahr war um

und 9 FkA-ler fuhren rum

 

Bei der Zweitausend Kilometer Fahrt

durch Deutschland, die war wirklich hart

fuhr auch Matthias V. mit

Gerhard empfahl ihm den Beitritt

zum FkA, was auch geschah.

Eine Sommerfahrt gab es zum ersten Mal

das Franche Comtè war unsre Wahl

immerhin war es im Mittel

vom FkA fast ein Drittel

denn drei Autos fuhren damals mit

auf den 1500 Km langen Ritt

93 das fünfte Jahr war um

und 10 FkA-ler fuhren rum

 

Die Kneissl im nächsten Jahr

war Mitgliedsmässig wunderbar

Trotz Resultat mit schlechter Note

hob Petra W. die Frauenquote

und fuhr im Jaguar sehr oft mit

worunter die Pannenstatistik etwas litt

Auch Siegfried M. blieb kleben

wollte den FkA-Status erstreben

war er auch wie sein Peugeot sehr klein

so waren beide willkommen im Verein

Auch ein Versicherer fuhr mit

Alexander L. stritt

so lange mit der Beifahrerin

bis die Beziehung flöten ging

seither sucht er ‚ne junge Frau

oder ‚n altes Auto, keiner weiß genau

94 das sechste Jahr war um

und 13 FkA-ler fuhren rum

 

Alle Neumitglieder im nächsten Jahr

nahmen die Kündigungsfrist schnell wahr

Benno W. war zum Fahren zu faul

Dieter Z. vertrieb mein loses Maul

und Simone S. war zu weit weg

bei Ludwig M. hatte alles keinen Zweck

Ein Picknick gab’s zum ersten Mal

im wunderschönen Leutaschtal

und auch nach England ging die Fahrt

leider war nur ein Team am Start

95 das siebente Jahr war um

und immer noch fuhren 13 FkA-ler rum

 

Klaus B. saß neben uns bei n’em Fest

was meistens deutliche Spuren hinterlässt

er trat sofort unserem FkA bei

und ist seitdem sogar manchmal dabei

Markus Z. fuhr in Kitzbühel mit

damals noch mit federndem Schritt

er fuhr am Schnellsten im ganzen Feld

dass hat er bis Heute nicht abgestellt

Unvergessen blieb der Schnee im Januar

weil da die einzige FkA Weihnachtsfahrt war

96 das achte Jahr war um

und 15 FkA-ler fuhren rum

 

Bei der ersten Kneissl von Michael stieß

einer zum FkA, der Florian G. hieß

er war damals noch ein junger Mann

passte sich haarmässig aber den Senioren an

Es gab die erste Lagotour

Burgund stand später auf der Uhr

und dann ging es wieder nach England

wozu sich wieder nur ein Team einfand

97 das neunte Jahr war um

und 16 FkA-ler fuhren rum

 

Wieso Klaus Köh. beigetreten ist

darüber besteht ein kleiner Zwist

vielleicht hat er sich hinein geklagt

oder auch einfach nur nett gefragt

immerhin ist er in 25 Jahren

sogar ein einziges Mal mitgefahren

ansonsten glänzt er mit Abwesenheit

oder vertritt FkA-ler beim Rechtstreit.

Als nächstes meldete sich schon

für den FkA eine Honoration

aus Feldafing, Gerhard M. mit Namen

womit viele zu ihrem Hausarzt kamen

Die Sommerfahrt ging nach Cap Ferrat

wo dem Siegfried seine Villa war

98 das zehnte Jahr war um

und 18 FkA-ler fuhren rum

 

Die nächsten Mitglieder kamen

aus schon bestehenden Mitgliedernamen

denn Eric und Adrian M........stern 

hatten wir schon als Jugendliche gern

und freuten uns, denn zu guter Letzt

wurde der Altersdurchschnitt herabgesetzt

In diesem Jahr wurde die Gourmetfahrt erdacht

und seither jedes Jahr gemacht

Das Jahrtausend beschloss der FkA

mit 20 Mitglieder im elften Jahr

 

Petra W. animierte mit Bravour

2000 Fritz Z., aber nicht nur

2002 ging ihr Harald V. zu ehren

und auch Volker H. konnt sich nicht wehren

nur bei Bernd I. ist’s nicht gelungen

ihn hat der Geiz wieder hinaus gezwungen

Das Essen auf Räder wurde erfunden

auf dem Nürburgring drehten wir Runden

und erstmalig wurde die Wachau besucht

und Burger hat endlich das Weite gesucht

 

Pascal K. hat Rallyes gemacht

da wurde sogar manchmal fröhlich gelacht

da konnten wir nicht widerstehen

wir haben ihn beim FkA gern gesehen

Bei einer Rallye im schwarzen Wald

machten wir 2003 bei Jack & Heidi halt

dort trafen wir Peter E....hut

dessen Austin ging dermaßen gut

wir haben ihn spontan zum FkA bekehrt

Er hat sich auch nicht sonderlich gewehrt.

 

Bei Barry C. war es viel schlimmer

als Brite im Schwarzwald wollte er immer

nur Schwarzwälder Torte, gab’s aber nicht

und bevor er vollends in Tränen ausbricht

haben wir ihn zum FkA-ler gemacht

und seither hat er sogar ein paar mal gelacht

und mit uns ziemlich viel Zeit in Pubs verbracht

 

2005 bei der Herkomerfahrt

saß dort ein Mann mit weißem Bart

Helmut S. werkelt bei BMW

außerdem tat ihm der Rücken weh

und er war in einem Buick gekommen

aus purem Mitleid haben wir ihn aufgenommen

wir luden auch wieder zur Englandfahrt ein

fuhren dorthin aber wieder allein

mittlerweile im sechzehnten Jahr

gings mit 27 Lemmingen wunderbar

Klaus Kös. fuhr den gleichen Wagen

wie Peter Eisenhut, der hat vorgeschlagen

auch ihn 2006 im FkA aufzunehmen

Wir ließen uns dazu gerne bequemen

erstmalig wurden die Alpen befahren

das Gipfeltreffen heißt es seit Jahren

 

2007 hat uns Matze M. gefunden

war aber nach zwei Ausfahrten wieder verschwunden

hat Kinder gezeugt und jetzt keine Zeit

vielleicht kommt es in Zukunft doch noch soweit

dass wir ihn wieder mal beim Stammtisch sehen

oder sogar gemeinsam auf Ausfahrten gehen

Diesmal sollte es nach Schottland gehn

wir haben noch nie soviel Interesse gesehn

und es war auch wirklich eine der besten Reisen

mit tollen Hotels und leckeren Speisen

 

2008 war dann mal ein Elternteil dran

denn Michael meldete seinen Vater an

der auch öfters mitfahren kann

viel öfter als der Sohnemann

Nach dem Erfolg im vorigen Jahr

war allen von vornherein klar

das die Lowlands das Ziel der SUF-Tour ist

Wir haben noch nicht mal den Regen vermisst

 

2009 mit einem Alvis fuhr

Jürgen L. auf der Klassik Tour

trotz schwäbischer Herkunft mit Humor

stellte er sich als FkA Aussenposten vor

und ist seit nunmehr 6 Jahren

auch fleißig mit uns mitgefahren

Dies Jahr ging es nach Süd-England

wo das Dorset Steamfest stattfand

 

Axel W. haben wir 2010 angeworben

er ist aber leider kurz darauf gestorben

Bei der Vierländerfahrt fuhren

wir quer durch Europa ohne Stoppuhren

bis nach Belgien und wieder zurück

2200 Kilometer an einem Stück

 

2011 kam Rolf K. dazu

seither herrscht stille Ruh

er schreibt einmal im Jahr

dass keine Möglichkeit war

an irgendetwas mitzumachen

bei all den äußerst verlockenden Sachen

wie zum Beispiel die Middle of England Tour

die man dann eben ohne ihn fuhr

 

Unser letztes Mitglied war dann schon

aus Garmisch Connie C.....ton

Mitglied seit 2013 ist sie

mitgefahren ist sie noch nie

dafür fuhr Papa nach Irland mit

ein wahnsinniger 5000 Kilometer Ritt

die längste Fahrt bisher vom FkA

gut nur, das dass Wetter so wunderbar war

 

Bis jetzt haben wir 141 Fahrten gemacht

haben 25 Jahre gemeinsam verbracht

im Freundeskreis, haben sehr viel gelacht

und an die schönen Stunden gedacht

denn ein Club ist so gut wie seine Mitglieder

 

und ich verspreche, ich reim drüber nie wieder

 

 

 

 

 

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